26.05.2014

Kommentar zum Wahlausgang

Vielen Dank an alle Isselburger, die uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen gegeben haben. Wir werden versuchen, diesem in uns gesetzten Vertrauen gerecht zu werden. 

Eigentlich können wir - trotz der leichten Verluste - mit dem Wahlausgang zufrieden sein. Denn das Ergebnis 2014 kann man eigentlich nicht mit dem von 2009 vergleichen. Damals ist Ulrich Halfmann als Bürgermeisterkandidat für uns angetreten. Durch diesen Sog hat auch die Partei ein höheres Ergebnis eingefahren. Betrachtet man aber das jetzige Ergebnis mit dem von 2004, sieht man, dass Grün in Isselburg immer weniger als Experiment einiger weniger zu sehen ist, sondern dass wir zum festen Gefüge der Parteienlandschaft in Isselburg geworden sind. Wir haben einen stabilen Wählerstamm, der von unserer Arbeit überzeugt ist. Das freut uns sehr, nimmt uns aber natürlich auch in die Pflicht.

Aber natürlich müssen wir auch selbstkritisch mit dem Ergebnis umgehen. Denn die Verluste in einigen Wahlkreisen sind doch überproportional und müssen analysiert werden. Da haben wir auch intern Fehler gemacht - aber aus Fehlern lernt man. Sehr erfreulich waren gerade die Ergebnisse von Hildegunde und Mauritz Hagemann in Anholt, aber auch in Isselburg sind Ewa Übelacker und Kathrin Kuzu sehr gute Ergebnisse gelungen. In der genaueren Betrachtung sieht man auch, dass Christiane Wiesner in Vehlingen eine wirklich beachtliche Verbesserung der Ergebnisse erreicht hat. Und Elke Petersen-Meng hat das Ergebnis in Werth auch fast verdoppelt. 

Nun gilt es, mit den bestätigten drei Sitzen im Rat für Sie politisch tätig zu sein. Wie auch in den letzten Jahren schon, werden wir keine Koalition eingehen, denn in solchen Konstellationen muss man immer Kröten schlucken, nur um die Verbindung aufrecht zu erhalten. Dies wären häufig faule Kompromisse. Nein, wir werden versuchen, über alle Parteigrenzen hinweg Mehrheiten für unsere Projekte zu finden.  

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